Twitter-Marketing Wer mitmacht gewinnt! Die Energie von Twitter im Marketing nutzen! 
Alle Daten auf einen Blick: Prof. Dr. Sonja Salmen / Prof. Dr. Helmut Beckmann (Hrsg.) Online Marketing via Twitter in der Unternehmenspraxis Steinbeis-Edition Verlag: Steinbeis-Verlag, Stuttgart ISBN E-Book: 978-3-941417-41-0 ISBN Print Version: 978-3-938062-90-6 Bestellen Sie jetzt!
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Management Summary Vertraut ein Unternehmen nur traditionellen Medien, bleibt der Spielraum der Einzelnen eingeschränkt, die Kommunikation asymmetrisch und in ihrer Wirkung begrenzt. Social Soft-ware bietet neue, alternative Plattformen für Kommunikations- und Interaktionsprozesse. Diese stärken kollektive Prozesse in Netzwerken und tauen eingefrorene Hierarchien beim Teilen von Informationen auf – Asymmetrien werden reduziert (vgl. Hein, M., 2009). Eine vollständige institutionelle Kontrolle von Inhalten und Kanälen für Unternehmen und Institutionen wird obsolet. Die Analysten der Gartner Group prognostizieren, dass Firmen, die sich verhalten, als ob sie Menschen besitzen und kontrollieren könnten, zukünftig überholt werden (vgl. Morello, D./Burton, B., 2006). In naher Zukunft wird Kollaboration via Social-Media-Applikation zwischen Interessenten, Kunden, Mitarbeitern, Unternehmensleitung, wissenschaftlichen Bildungs- und Forschungseinrichtungen, Behörden sowie der allgemeinen Öffentlichkeit die Quelle für Innovation und Fortschritt in unserer Gesellschaft sein.
Wer die Inhalte der externen Social-Software-Formen nicht wahrnimmt, verpasst langfristig den Anschluss an die öffentliche Diskussion und geht das Risiko ein, nicht schnell genug sich ändernde Kundenwünsche und -bedürfnisse aufzuspüren, um sie vor den Mitbewerbern pro aktiv in die Entwicklung bzw. das Controlling einfließen lassen zu können.
Maxime für eine erfolgreiche institutionelle Kommunikation sollte daher sein, diese so glaubwürdig, transparent und sinnstiftend zu gestalten, dass sie weder in individuelle, noch externe Diskussionen wahrgenommene Widersprüche provoziert.
Es gewinnt der, der mitmacht, sowohl ökonomisch, als auch als attraktiver Arbeitgeber. Im Zeitalter des „Mitmach-Web“ werden nur die Unternehmen langfristig erfolgreich sein können, die
- Social Software als kulturelle Schnittstelle begreifen,
- elektronischen Medien dazu nutzen, die Grenzen zwischen Funktionen, Divisionen und Ländern zu überwinden,
- Innovationen dadurch fördern, dass Kommunikation, Marketing, Wissensmanagement, Entwicklung und Vertrieb ihr Wissen, ihre Plattformen und den Zugangzu Experten teilen,
- alle computerbasierten Interaktionen ihrer Mitarbeiter unter kulturellen Aspekten betrachten und schließlich dafür sorgen, dass die IT-Infrastruktur diese Kriterien auch praktisch reflektiert (vgl. Hein, F. M., 2007).
Der Einsatz von Social-Software durch Führungskräfte fördert die Produktivität und damit die Wettbewerbsfähigkeit, wenn sie durch eben diese genutzt wird, um - Defizite in der eigenen Organisation zu erkennen, zu beseitigen und sich so selbst permanent zu optimieren
- nicht Mitarbeiter zu kontrollieren, sondern das eigene Führungsverhalten zu optimieren,
- dem mittleren Management klar zu machen, dass ein persönlicher Verlust an klassischer, hierarchischer Autorität erforderlich ist, um die notwendigen Kräfte für eine interne Integration und externe Anpassung für das gesamte Unternehmen zu mobilisieren (vgl. Hein, F. M., 2009).
Der Einsatz von Social-Media-Applikationen hält rasanten Einzug in die Unternehmenswelt und avanciert zum elementaren Bestandteil unseres Arbeitsalltags. Laut Nielsen sind im Jahr 2010 ca. 1,86 Milliarden Menschen weltweit online und davon 740 Millionen in einem Social Network. Laut dem Marktforschungsinstitut Nielsen konnte insbesondere der Microblogging-Dienst Twitter im Vergleich 2009 zu 2010 eine Wachstumsrate von über 335% allein im deutschsprachigen Web erzielen. Die freie Meinungsäußerung weist beachtliche Qualität und Intensität auf, bedenkt man, dass ca. 24% aller Tweets mittlerweile Lob und Tadel rund um Unternehmen, Produkte und Dienstleistungen thematisieren (vgl. Pfeiffer, T., 2010). Vor diesem Hintergrund wird im vorliegenden Sammelband der Mircoblogging-Dienst Twitter auf seine Einsatzpotenziale für das Online Marketing beleuchtet. Das Phänomen „Online-Marketing via Twitter“ wird sowohl von Wissenschaftlern als auch praxisnah und branchenübergreifend von erfahrenen Fach- und Führungskräften dem Leser näher gebracht. Die zentrale Fragestellung lautet: Wie lässt sich der Mircoblogging-Dienst Twitter für die Optimierung von Marketingziele eloquent einsetzen? Im ersten Teil des Werkes werden empirisch fundiert strategische sowie operative Einsatzpotenziale von Twitter-Applikationen zur effizienten Realisation von Marketingzielen sowie -strategien vorgestellt. Umfangreiche Checklisten sowie Tipps für die Auswahl von Twitter-Clients bieten konkrete Hilfestellung für die praktische Umsetzung. Ein hoher Nutzen kann, darauf aufbauend, aus Projekten gewonnen werden, die Unternehmen erfolgreich umgesetzt haben („Best Practice“). Diese unternehmenssowie branchenspezifischen Erfahrungen sind Gegenstand des zweiten Teils des Buches. Das Einsatzspektrum von Twitter in der Unternehmenspraxis wird von erfahrenen Social-Media-Managern der Deutschen Telekom mit den Account „telekom_hilft“, des BMW Konzerns, der PR-Agentur Sympra sowie dem Weiterbildungsanbieters der Know How! AG aufgezeigt. Abschließend werden Chancen und Risiken des Microblogging aus juristischer Sicht thematisiert und konkrete praktikable Handlungsoptionen vorgestellt.
Wir wünschen Ihnen als Leser, dass dieses Werk für Sie eine profunde Quelle der Inspiration für die Konzeption und Umsetzung eigene Projekte im Social-Web sein möge.
Autoren Klaus Karl Blükle, RechtsanwaltFachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz Studium an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Rechtsanwalt seit 1995. Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz seit 2006. Mitglied bei der Deutschen Vereinigung für den gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht und bei der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Lebensmittelrecht. Tätigkeitsschwerpunkte: Markenrecht, Patentrecht, Arbeitsrecht. Fremdsprachen: Englisch, Französisch. Leiter Rechtsabteilung Verband ökologischer Landbau bis 1995, Lehrbeauftragter an der Hochschule Heilbronn (Marken- und Wettbewerbsrecht, Rechtsfragen des E-Business, Datenschutzrecht), Vorsitzender des Beirats der Firma Euro-Droit SAS Frankreich, Vorstand Rainbow Cross Border Business Law AG Baden-Baden. Kontakt:
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Andreas H. BockLeiter Social Media, Vertrieb & Service Internet, Telekom Deutschland GmbH Andreas H. Bock absolvierte sein Publizistik-Studium an der Freien Universität Berlin mit einer Untersuchung zur „Telepräsenz“ im Kontext des Human –Factors - Forschungsprojekts „Bildgüteparameter bei HDTV und 3DTV“ am Heinrich-Hertz-Institut für Nachrichtentechnik Berlin (heute: „Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik Heinrich-Hertz-Institut“). Nach seiner Tätigkeit als Medien-Fachjournalist startete er 1995 als Projektmanager "Electronic Publishing" in der Axel Springer Verlag AG ins eBusiness. Nach Stationen u.a. bei T-Online, Telefonica/Quam, Entertainment Media Verlag, Ganske Verlagsgruppe und T-Mobile verantwortet er nun die strategische Entwicklung und Steuerung der Social-Media-Projekte im Bereich „Vertrieb & Service Internet“ der Telekom Deutschland GmbH. Kontakt:
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Bastian DeckenbachLeitung Marketing, Know How! AG Bastian Deckenbach ist Leiter Marketing bei der Know How! AG in Stuttgart. Nach seinem Studium des Informationsdesign, an der Hochschule der Medien in Stuttgart, führte er eine neue Corporate Identity bei der Know How! AG ein und begleitete erfolgreich die Kommunikation zum Zusammenschluss der Know How! AG und mindmedia GmbH. Neben den Themen Corporate Identity/Design, Messen, Events, PR und online Marketing, beschäftigt sich Herr Deckenbach mit dem Thema Social Media Marketing und dem Einsatz im B2B-Umfeld.
Heike ErnstProjektleitung individuelles E-Learning, Know How! AG Heike Ernst, Jahrgang 1982, Diplom-Medienwissenschaftlerin. Studierte an der Technischen Universität Ilmenau Angewandte Medienwissenschaft mit den Schwerpunkten E-Learning und M-Learning. Heute arbeitet Sie als Projektleiterin bei der Know How AG! im Bereich individuelles E-Learning. Bisherige Publikationen: „Mobiles Lernen in der Praxis – Handy als Lernmedium im Unterricht“ erschienen Verlag Werner Hülsbusch, Boizenburg 2008. Kontakt:
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Bernhard JodeleitPR-Berater, Blogger und Autor, fischerAppelt Bernhard Jodeleit berät zahlreiche Unternehmen und Organisationen in Sachen Öffentlichkeitsarbeit. Er leitet seit 2010 den Stuttgarter Standort der PR-Agentur fischerAppelt, relations. Ein inhaltlicher Schwerpunkt seiner Beratungstätigkeit sind Strategien für den erfolgreichen Einsatz von Social Media durch Unternehmen im Rahmen integrierter Kommunikation. Vor seiner Zeit bei fi scherAppelt war der gelernte Journalist unter anderem in verschiedenen Positionen beim Verlag Motor Presse Stuttgart tätig, zuletzt als Ressortleiter des Magazins »connect«. Von 2005 bis 2008 verantwortete er zudem die externe Kommunikation der Medienmarke. Bei der PR-Agentur Sympra baute er den Bereich Social Media mit auf. Kontakt:
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Dr. Tim E. FischerAutor, Dozent und Berater im Bereich Social Media Tim Fischer, Jahrgang 1973, studierte BWL mit den Schwerpunkten Marketing und Handel sowie Gründungsmanagement an der European Business School, Oestrich-Winkel und promovierte an der Ludwig-Maximilian-Universität München bei Prof. Dres. h.c. Arnold Picot am Institut für Information, Organisation und Management zum Thema Unternehmenskommunikation und Neue Medien. Parallel dazu arbeitete er in Industrie & Handel in verschiedenen leitenden Funktionen u. a. bei der Süd-Chemie AG. Er wechselte später als Manager zu Arthur D. Little Unternehmensberatung um dort im TIME Bereich insbesondere an Social Media Projekten mitzuwirken. Danach war er bei der Peek & Cloppenburg KG, Düsseldorf als Leiter der Corporate Strategy tätig. Derzeit arbeitet Dr. Fischer als Manager Innovation and Digital Business Development bei der Ravensburger AG an verschiedenen Online Gaming Projekten. Nebenberuflich arbeitet er an Publikationen zum Thema Social Media und doziert an verschiedenen Universitäten. Steffen Kläger Steffen Kläger, Diplom-Wirtschaftsinformatiker (FH). Studierte an der Hochschule Heilbronn Electronic Business mit dem Schwerpunkt betriebswirtschaftliche Anwendungen. Im Rahmen seiner Abschlussarbeit erforschte er die Einsatzpotenziale von Twitter-Applikationen für das Online-Marketing.
Veit MathauerGeschäftsführer, Sympra GmbH (GPRA) Veit Mathauer hat Wirtschaftswissenschaften an der Universität Hohenheim studiert (Abschluss Diplom-Ökonom). Während seines Studiums arbeitete er in der Abteilung Öff entlichkeitsarbeit der Alcatel SEL AG (heute: Alcatel-Lucent Deutschland AG) in Stuttgart und in der Redaktion der "Computer Zeitung" in Leinfelden-Echterdingen. Nach seinem Studium war er Leiter Marketing im Zentrum für internationale Wettbewerbsfähigkeit am Instituto Tecnológico y de Estudios Superiores de Monterrey, Mexiko (1989). Wieder in Deutschland stieg er als Redakteur in die Presseabteilung bei S&K Communications ein (1990 bis 1991). 1992 gründete er zusammen mit einem Kollegen die Sympra GmbH Agentur für Public Relations, die er seither als geschäftsführender Gesellschafter leitet. Berufsbegleitend absolvierte er ein Executive MBAProgramm der Donau-Universität in Krems mit Abschluss „Master of Business Administration“. Veit Mathauer ist Mitglied im Board des internationalen Public Relations Networks (PRN). Kontakt:
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Marc MielauLeiter Digital Media, BMW Group Als Head of Digital Media bei der BMW Group ist Marc Mielau international für den digitalen Auftritt der Marke BMW verantwortlich. Mit seinem Industrial Design Studium an der Hochschule der Künste in Berlin begann er seine Karriere. Nach dem Studium war er geschäftsführender Gesellschafter der Agentur e27 in Berlin bevor er 1997 zum Automobilhersteller smart wechselte. Danach arbeitete er bei der DaimlerChrysler Bank als Projektmanager im Bereich Marketing Kommunikation und bei MetaDesign als Director Brand Consulting. Im Jahr bei 2002 stieg als Brand Manager bei der BMW Group ein und stieg über das Marketing Innovation Mangement bis zu seiner jetzigen Position als Head of Digital Media auf. Außerdem fungiert er seit Oktober 2008 als Dozent für Designmanagement an der Muthesius Kunsthochschule Kiel. Kontakt:
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Björn OllhäuserProjektmanager, BMW Group Björn Ollhäuser (Dipl. Informationswirt, FH), ist seit Januar 2010 als externer Projektmanager für das Marketing der BMW Group tätig und betreut dort in der Abteilung Digital Media das Thema Social Media und Off site-Kommunikation. Zu seinen Aufgaben gehören die Entwicklung von Kampagnen und die redaktionelle Steuerung der internationalen Social Media Inhalte für BMW. Nach seiner Ausbildung zum IT-Systemkaufmann bei der Stuttgarter Unternehmensberatung Excelsis AG und dem anschließenden Studium der Informationswirtschaft an Fachhochschule Köln, kam er Anfang 2007 zur BMW Group. Dort war er zunächst im Bereich Corporate Communications für den Aufbau eines strategischen Issues Management Systems zuständig und betreute zudem das Th ema Online-Monitoring zur Identifikation und Eskalation potenzieller Trends und Reputationsrisiken. In Folge dessen wirkte er auch als Vertreter der Unternehmenskommunikation bei der interdisziplinären Entwicklung der Social Media Strategie für die BMW Group mit. Kontakt:
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Prof. Dr. Sonja SalmenProfessorin, Autorin, Beraterin im Bereich Social Media Marketing und Relationship Management, 3-D eLearning, eCommerce in virtuelle Welten. Prof. Dr. Sonja Salmen verfügt über jahrelange Industrie- und Beratungserfahrung im Bereich des Marketing- und Vertriebsmanagements. Sie war maßgeblich am Aufbau des Studienganges Electronic Business an der Hochschule Heilbronn beteiligt und lehrt seit 2003 Betriebswirtschaftslehre, Online Marketing, Electronic Relationship Management sowie Strategisches Management im Umfeld des E-Business. Schwerpunkte ihrer anwendungsorientierten interdisziplinär ausgerichteten Forschungsarbeit sowie ihrer zahlreichen Publikationen liegen in den Bereichen ECRM, SRM, Online Marketing, Web 2.0, Rich Media, Electronic Customer Care, Customer Self Service, Social Media Marketing, Customer Empowerment sowie Customer Innovation (www.sonja-salmen.de). Seit 2008 ist sie lehrend im Masterstudiengang Technical Management im Bereich Customer Response Management aktiv. Derzeit führt sie erste experimentelle Studien zu Vermarktungsstrategien für Dienstleistungen und Produkten im 3-D Internet in Kooperation mit der MFG Baden-Württemberg GmbH sowie der PR-Agentur Sympra in Second Life durch.
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Katrin UlrichSales Development Manager E-Learning, Know How! AG Kathrin Ulrich ist innerhalb der Know How! AG für das Thema Sales Development zuständig und hat in diesem Zusammenhang unter anderem Konzepte zum Einsatz von E-Learning im Onboarding oder Hochschulmarketing entwickelt und im Markt platziert. Sie studierte in Tübingen Geschichte, Soziologie und Politikwissenschaft und beschäftigte sich im Rahmen eines Forschungsprojekts zum Th ema Social Media des Fraunhofer Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation intensiv mit den Einsatzmöglichkeiten dieser Technologien in Unternehmen. Kontakt:
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